PRAKTISCHE EINFÜHRUNG IN ZEN
Vorträge und Hinweise zu Zen, praktische Einführung in das Sitzen in der Stille (Zazen), Übungen an Atem und Körpergewahrsein, Zeiten der Stille und erste Zazen-Zeiten, Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe.
Das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen. Hierzu bitte fertig Zubereitetes mitbringen.

ZAZENKAI
Zazen und Dokusan (Einzelgespräch), gemeinsame Arbeitszeit und gemeinsames Mittagessen (siehe auch unten bei Allgemeine Informationen: Verpflegung).
Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Übungseinheiten teilzunehmen. Anfang und Ende des Zazenkais sind davon ausgenommen, sollen also auf jeden Fall wahrgenommen werden.

Voraussetzung: Kurs "Praktische Einführung in Zen", oder lange Zen-Erfahrung.

SESSHIN
Sesshin meint wörtlich: mit dem Herzgeist in Berührung sein. Ein Sesshin ist somit eine Zeit der dichten Übung des Sitzens in der Stille (Zazen). Dazu gehören Vorträge (Teishos) und die Gelegenheit zum Einzelgespräch (Dokusan). Eine Stunde Arbeit im Haus oder ums Haus ist fester Bestandteil des Sesshins (bitte auch zur Arbeit geeignete Kleidung mitbringen). Alle Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen (siehe auch unten: "Verpflegung").

Voraussetzung: Kurs "Praktische Einführung in Zen", oder lange Zenübungs- oder Sesshin-Erfahrung.
Wer bei einem anderen Zen-Lehrer als Schüler angenommen ist, kann nur nach persönlicher Absprache mit diesem am Sesshin teilnehmen. Bitte dieses bei der Anmeldung angeben.

Zur Unterstützung der Arbeit unserer internationalen Zenschule Sanbo-Zen wird jeweils um eine Spende von 5 € in bar bei der Teilnahme an einem Sesshin gebeten.
Zendoleitung (in Abwechslung): Klaus Brosig, Monika Busmann, Hans Hofmann, Martina Ludwig, Barbara Scheibel.

DAS INITIATISCHE GEBÄRDENSPIEL
Silvia Ostertag entwickelte es als einen ganzheitlichen Übungsweg zur Bewusstwerdung. Körper, Geist und Seele erfahren sich als lebendige, wandlungsfähige Einheit in großen Zusammenhängen. Es ist ein Ausdrucksspiel, das auf 6 Urgebärden mit eindeutigem Bewegungscharakter basiert. Damit lassen sich alle Facetten menschlichen Lebens ausdrücken.
Das angeleitete Tun und Üben der Gebärden eröffnet einen Spielraum, in dem das eigene Wesenspotential entdeckt und entfaltet werden kann. In spielender Weise können wir die Bewusstseinsgrenzen, die wir vom Alltag her kennen, erweitern und uns selbst und unsere Mitmenschen auf einer tieferen Ebene erkennen und verstehen lernen.
Alle Gebärdenspielkurse sind auf eine Teilnehmerzahl von 12 begrenzt. Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Beginn.

STILLE UND INITIATISCHES GEBÄRDENSPIEL
So wie uns beim Sitzen die Stille zutiefst berühren kann, so kann auch beim Üben mit den sechs Urgebärden die Stille in uns anklingen und das Initiatische spürbar werden. In kleinen Übungen und Ritualen schauen wir auf die archetypischen Kräfte der Gebärden und darauf, wie wir unser tägliches Handeln, unsere Beziehungen und unsere Befindlichkeiten zunehmend bewusster erleben können.
Einführung in das Initiatische Gebärdenspiel jeweils am Vorabend.


Allgemeine Informationen für alle Kurse

Grundsätzliches


Wir setzen voraus, dass Sie zur Einhaltung der Übungsdisziplin bereit und bei allen angebotenen Übungen anwesend sind.
Spätere Anreise oder frühere Abreise als die angegebenen Anfangs- und Endzeiten der Kurse sind nicht vorgesehen.
Bei allen Kursen Eintreffen am ersten Tag
spätestens 15 - 20 min. vor der angegebenen Anfangszeit,
damit organisatorische Dinge noch vor Kursbeginn erledigt sein können.
Für alle Kurse raten wir dringend, eine Kursteilnahme nicht mit Fasten zu verbinden.
Jeder Teilnehmer trägt selbst die volle Verantwortung für seine Erfahrungen und Aktivitäten in der Gruppe und erklärt mit der Anmeldung, keine Haftungsansprüche anzumelden.
Der verschwiegene Umgang mit persönlichen Daten oder Erlebnissen von anderen Kursteilnehmenden versteht sich von selbst.
Die Teilnahme an den Kursen berechtigt nicht zum Lehren unter unseren Namen.

Kleidung


Zu allen Kursen bitte Hausschuhe mitbringen. Für alle Übungen empfehlen wir bequeme Kleidung, aber bitte keinen Trainingsanzug und keine kurzen Hosen.
Der Übungsraum soll aus hygienischen Gründen - auch im Sommer - nur mit Socken betreten werden (nicht barfuß).
Beim Sesshin oder Zazenkai möglichst farblich neutrale, ungemusterte Kleidung, keine grellen Farben. Die meisten Teilnehmenden bevorzugen dabei schwarze Kleidung.

Verpflegung


Das "Haus am Weg" ist ein Selbstversorgerhaus.

In Einführungskursen und bei den Gebärdenspielkursen trägt jede/r etwas zum Mittags-Buffet bei. Bei beiden Kursen ist man selbst für seine weitere Verpflegung zuständig.

In Sesshin und Zazenkai werden zur Vereinfachung des Kursablaufes die Lebensmittel vorher zentral eingekauft.
Zur Umlage dieser Kosten wird für die gemeinsamen Mahlzeiten beim Sesshin vor Kursbeginn ein Betrag von 19 Euro pro Tag von jedem Teilnehmenden in bar eingesammelt.
Bei einem Zazenkai wird das Mittagessen wie im Sesshin gemeinsam eingenommen. Dafür werden vor Kursbeginn 9 Euro eingesammelt.